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Schule/Hausaufgaben

Die Kinder besuchen die Regelschulen im Ort. Dadurch lernen sie Kinder aus der Stadt und der Umgebung kennen und haben die Chance, sich zu integrieren. Sie bekommen Hilfe, um die Kontakte und den Schulweg zu bewältigen, ihre Materialien in Ordnung zu halten und bei der Erledigung ihrer Aufgaben. Als sehr wichtig erweist sich ein guter und schneller Kontakt zu den jeweiligen Lehrern. Auch die Gespräche im Kollegium tragen dazu bei, daß z. B. schwierige SchülerInnen in der Klasse aufgenommen werden.

Die Hausaufgabenbetreuung nimmt einen großen Raum im Sonnenheim ein. Es gibt viele Kinder, die Lernschwierigkeiten haben und deshalb besondere Unterstützung und Betreuung benötigen. In der Hausaufgabenzeit gibt es verschiedene Lerngruppen, die auch den unterschiedlichen Lerntypen und deren Bedürfnissen Rechnung tragen.

Immer wieder muss Peter eine Pause machen. Am besten ist es, wenn er dann eine Weile nach draussen geht, zum Radfahren, Rennen, Toben, um dann wieder weiterarbeiten zu können an seinen Aufgaben. Zu Hause hat er sich in solchen Situationen an den PC gesetzt und hat schnell alles andere über dem Spielen vergessen.

Michael versteht sich kaum mit anderen Kindern. Aus dem Gespräch mit dem Lehrer und seinem Bezugserzieher erwächst die Idee, dass er doch einen Klassenkameraden in die Fußballgruppe des Sonnenheims mitbringen könnte. Damit ist ein Anfang gemacht. Michael spielt ganz gut. Und er muss hier nicht stören und provozieren. Er kann seinem Kumpel zeigen, was er kann.

Saskia ist oft aufgedreht und unkonzentriert. Die ersten Wochen und Monate muss ein Mitarbeiter hinter ihr sitzen, den Arm um sie gelegt, damit sie ruhig genug wird, um sich auf ihre Aufgaben im Heft zu konzentrieren. Sie will ständig zwischendurch aufstehen, läßt sich von allem ablenken und gibt schnell auf. Dann braucht sie Ermutigung und Konsequenz, um dran zu bleiben.
 

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